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Erzählungen und Darstellungen von sexualisierter Gewalt sind fester Bestandteil unserer Film- und Serienwelt. Dabei sind Filme und Serien nicht nur Spiegel gesellschaftlicher Verhältnisse, sondern wirken aktiv an ihrer Gestaltung mit. Das Erzählen von sexualisierter Gewalt ist daher mit großer Verantwortung verbunden.

Der Online-Workshop vermittelt Grundlagen zum Verständnis von Rape Culture (Vergewaltigungskultur) und ihrer Bedeutung für filmisches Erzählen. Wir beschäftigen uns mit sexualisierter Gewalt als strukturellem Problem unserer Gesellschaft und mit den Merkmalen und Mythen der Rape Culture. Im Fokus stehen dabei die Analyse gesellschaftlicher Narrative, die Reflexion ihrer Wirkung sowie ihre Reproduktion in Film und Serie.

Der Workshop schafft die fachliche Grundlage für eine vertiefte projektbezogene Auseinandersetzung mit der Thematik und einen sensiblen sowie verantwortungsvollen Umgang mit Darstellungen sexualisierter Gewalt in Film und Serien. Fragen der konkreten Umsetzung werden anhand ausgewählter Beispiele diskutiert und in erste Überlegungen für die eigene Praxis übersetzt. Eine vertiefte Beschäftigung mit der Darstellung sexualisierter Gewalt in konkreten Projekten ist jedoch nicht Gegenstand dieses Grundlagenworkshops.

Themen

  • Unconscious Bias durch unbewusste Narrative
  • Sexualisierte Gewalt als gesellschaftliches Phänomen
  • Grundlagen von Rape Culture
  • Verbreitete Rape-Culture-Mythen
  • Filmische Narrative und ihre gesellschaftliche Wirkung
  • Anregungen und Leitfragen für die eigene berufliche Praxis

Zielgruppe

Der Workshop richtet sich an Menschen, die an Film- und Serienproduktionen beteiligt sind oder über Filme entscheiden, schreiben, lehren oder sprechen, insbesondere:

  • Autor:innen
  • Regisseur:innen
  • Produzent:innen
  • Redakteur:innen
  • Dramaturg:innen
  • Filmschaffende in Ausbildung
  • Kurator:innen
  • Jurymitglieder und Fördergremien
  • Lehrende in filmischen Kontexten

Was Teilnehmende mitnehmen

Nach dem Workshop können Teilnehmende:

  • Rape Culture als gesellschaftliches System einordnen
  • verbreitete Mythen rund um sexualisierte Gewalt erkennen
  • deren Fortführung in Filmen und Serien analysieren
  • neue Fragen an Stoffe, Figuren und Narrative entwickeln
  • die eigene Rolle als Filmschaffende oder Medienvermittelnde reflektieren

Format

  • Online-Workshop
  • Dauer: 4 Stunden (inkl. 30 Minuten Pause)
  • Maximale Teilnehmer:innenzahl: 12

Teilnahmebeitrag

Ermäßigt: 90 € | Regulär: 140 € | Solidarisch: 190 €

Ermäßigte Plätze richten sich an Studierende, Berufseinsteiger:innen sowie Personen, für die der reguläre Beitrag eine finanzielle Hürde darstellt. Solidarische Tickets tragen dazu bei, ermäßigte Plätze zu ermöglichen und das Format langfristig zugänglich zu halten. Ich vertraue darauf, dass jede Person die für sie passende Kategorie selbst wählt.

Teilnahmebestätigung

Auf Wunsch stelle ich eine Teilnahmebestätigung aus.

Nächster Termin

Aktuell ist kein neuer Termin geplant. Wenn du grundsätzlich Interesse an diesem Workshop hast, kannst du mir gerne eine kurze Nachricht schicken. Sobald ein neuer Termin feststeht, informiere ich dich per E-Mail.

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